arne jansen & stephan braun
Samstag, 18. Oktober 2025, 20 Uhr, Kollmar & Jourdangebäude Mühlhausen
Eröffnungskonzert mit Arne Jansen & Stephan Braun
Der zweifache Echo Jazz Gewinner Arne Jansen ist einer der umtriebigsten Musiker der deutschen Jazz Szene. Auf den Rat seiner musikalischen Mentoren hin, hat er sich auf den Weg zu seinen eigenen musikalischen Wurzeln begeben, und ein Album erarbeitet, welches sich Mark Knopfler/Dire Straits zuwendet. Sein Partner für das Duo Projekt ist kein anderer als Stephan Braun, der auch bei Melody Gardot für drei Jahre das Cello spielte.
Atmete die Album Aufnahme noch einen sehr intimen Geist, so wurde in Vorbereitung auf die Live-Aktivitäten das Spiel der beiden Top Musiker weit zupackender, der Jazzkontext erweitert, die Musik verstärkt und zudem gewannen Sound und Energie bei einzelnen Songs die Oberhand. Die Dynamik reicht von Kammermusik bis zu rockigen Loop-Gewittern. Die Beiden lernten sich dem rockigen Fluss der großen Songs hinzugeben und mit kleinem Instrumentarium vielfältige Klangschattierungen herauszuarbeiten. Songdienlich war dies allemal – und doch wird der Hörer/-In mit der Zunge schnalzen, wenn „Brother in Arms“ oder „Sultans of Swing“ erklingen. Hatte der Jazz Rock seine große Zeit in den 70er Jahren, so schreiben die zwei Top Musiker mit ihren Knopfler/Dire Straits Bearbeitungen ein wirklich neues Kapitel in der Begegnung dieser zwei Musikstile.
Das Album Going Home von Gitarrist Arne Jansen und Cellist Stephan Braun ist eine tief persönliche musikalische Reise zurück zu den Ursprüngen von Jansens Musikleidenschaft – ausgelöst durch ein Kindheitserlebnis mit der Dire-Straits-Kassette „Love Over Gold“. Der epische Song „Telegraph Road“ war für den damals Achtjährigen eine Offenbarung – und der Beginn seiner Karriere als Gitarrist.
Mit Going Home interpretiert Jansen gemeinsam mit seinem langjährigen Duettpartner Braun Klassiker der Dire Straits völlig neu. Ihre kammermusikalisch-jazzige Herangehensweise verwandelt weltbekannte Songs wie „Money for Nothing“, „Sultans of Swing“ oder „Brothers in Arms“ in klanglich überraschende, emotional dichte Miniaturen. Dabei wird die Musik nicht bloß gecovert, sondern seelentief nachempfunden – durch Jansens feinsinniges Gitarrenspiel und Brauns virtuose Cello-Techniken.
Das Album ist mehr als ein Tribut: Es ist eine intime Hommage an die Kraft der Musik, Erinnerungen und Emotionen zu konservieren. Eine Einladung, die Songs der 1980er neu zu entdecken – mit offenen Ohren und Herzen.
Einlass ab 18:30 Uhr
Warme Küche vor Veranstaltungsbeginn und in der Pause
Erwachsene 16,00 €
Schüler & Studenten 10,00 €